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Johanna Gräfin zu Eltz

Johanna Gräfin zu Eltz

Johanna Gräfin zu Eltz (1875-1957) gehörte dank Ihres Großvaters, des deutschen Reichskanzlers Fürst Chlodwig zu Hohenlohe- Schillingfürst, der das Ausseerland erstmals Mitte des 19. Jahrhunderts besucht hatte und später – neben den Salinen – zum vielleicht wichtigsten wirtschaftlichen Förderer Altaussees geworden war, zur ersten Generation der „Zweit-Ausseer“, wie inzwischen die zugereisten Zweithausbesitzer genannt werden. 1885 hatte ihr Vater, ein Graf Schönborn, die heute noch zu den schönsten Häusern Altaussees gehörende „Villa Schönborn“ erbauen lassen, in der inzwischen die vierte Generation seiner Nachfahren lebt. Johanna Eltz, die 1908 den Grafen Erwein zu Eltz geheiratet und sieben Kinder zur Welt gebracht hatte, begann in den 30er Jahren zu schreiben – Gedichte und Novellen, die aber allesamt verschwunden sind. 1947, also kurz nach Ende des 2. Weltkrieges, veröffentlichte sie ihr Buch über das Ausseerland. Nur zehn Jahre später starb Johanna Eltz und wurde auf dem Altausseer Friedhof begraben.