Czernin

Charles Darwin

Die Bildung der Ackererde

durch die Tätigkeit der Würmer

Charles Darwin revolutionierte als Begründer der Evolutionstheorie das Selbstbild des Menschen. Sein letztes Werk erschien 1881, ein Jahr vor seinem Tod, und bietet einen faszinierenden Einblick in die Welt der Regenwürmer.

Darwin erkennt nach jahrzehntelanger Forschung als einer der Ersten die Bedeutung der Regenwürmer für die Bodenkultur. Die weltweit über 3000 existierenden Arten passen sich ihren Lebensbedingungen ideal an und schaffen dabei die Grundlage für das Wachstum von Pflanzen. Die kleinen Gärtner lockern und belüften die Erde, kompostieren Laub und fressen abgestorbenes Pflanzenmaterial. Außerdem bilden ihre nährstoffreichen Ausscheidungen den besten Dünger: Regenwurmhumus.

Durch die Neuauflage des Klassikers über Regenwürmer wird eine Fülle an Informationen über das Leben und Wirken dieser Tiere für Biologen, Botaniker, Hobby-Gärtner und naturwissenschaftliche Laien verständlich und unterhaltsam erzählt wieder zugänglich.

Aus dem Englischen übersetzt von Julius Victor Carus